Erinnerungsarbeit: Exkursion der 9. Klassen in die KZ-Gedenkstätte Dachau
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die 9. Klassen am 12.06. und 19.06. die KZ-Gedenkstätte Dachau. Während einer Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Geschichte des ersten nationalsozialistischen Konzentrationslagers, das bereits 1933 zunächst für politische Häftlinge errichtet wurde. Besonders die Besichtigung der nachgebauten Baracken, des Krematoriums und des sogenannten Bunkers, der als Lagergefängnis diente, machte die menschenunwürdigen Lebensbedingungen der Häftlinge deutlich. Anhand einzelner Lebensgeschichten konnten die Schülerinnen und Schüler zudem nachvollziehen, welche Folgen die nationalsozialistische Verfolgungs- und Terrorpolitik für die Betroffenen hatte. So erfuhren sie beispielsweise mehr über Georg Elser, der am 8. November 1939 ein Attentat auf Adolf Hitler verübte, anschließend im Konzentrationslager Dachau inhaftiert und kurz vor der Befreiung des Lagers dort hingerichtet wurde. Dabei konnten sie auch die Zelle besichtigen, in der Elser während seiner Haft festgehalten wurde. Die Exkursion ergänzte die Unterrichtsinhalte auf eindrucksvolle Weise und zeigte, wie wichtig die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus auch heute noch ist.



