Schüler des MTG gewinnen beim Bundesfinale der Mathematik-Olympiade 2025 Silber und Bronze
Clara Zagel und Johannes Jacob aus der achten und elften Klasse des MTG erreichten herausragende Erfolge bei der Bundesrunde der diesjährigen, 65. Mathematik-Olympiade: Johannes gewann Silber und Clara wurde mit einer Bronze-Medaille ausgezeichnet.
Zur vierten und letzten Runde der 65. Mathematik-Olympiade waren die besten 197 Mathematik-Olympioniken Deutschlands ab Klasse 8 eingeladen. Sie hatten sich zuvor in drei Wettbewerbsrunden und einem Auswahl-Seminar durchgesetzt. Insgesamt beteiligten sich über zweihunderttausend Schülerinnen und Schüler Deutschlands an der diesjährigen Mathematik-Olympiade. Im Bundesfinale galt es, in zwei viereinhalbstündigen Wettbewerbsklausuren je drei äußerst schwierige Problemaufgaben zu lösen. Dabei war neben außergewöhnlichem mathematischem Können auch Einfallsreichtum und Intuition gefragt.
Johannes erreicht mit seiner Silber-Medaille bereits im vierten Jahr in Folge eine Auszeichnung im Deutschland-Finale: In den Vorjahren gewann er einmal Bronze und zweimal Gold.
Die Bundesrunde 2026 endete mit einer festlichen Preisverleihung im Saalhaus Hamburg. Katharina von Fintel, Staatsrätin der Hansestadt Hamburg, begrüßte die Teilnehmenden und Professor Dr. Uwe Leck, Vorsitzender des Mathematik-Olympiaden-Vereins Deutschland verlieh die Preise. Das bayerische Team wurde in Hamburg von den Delegationsleitern Niko Eschrich (Lehrer am MTG) und Nicholas Schwab begleitet.
Clara und Johannes werden im Herbst dieses Jahres die Möglichkeit haben, sich für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) 2027 in Ungarn zu qualifizieren. Johannes wird Deutschland bei der IMO 2026, die Anfang Juli in Shanghai stattfinden wird, vertreten: Er hatte sich im Auswahlwettbewerb für das sechsköpfige deutsche IMO-Team qualifiziert.
Bildunterschrift: Das bayerische Team beim Bundesfinale der Mathematik Olympiade 2026. Vom MTG: Clara Zagel (2. v. r. ), Johannes Jacob (2. v. l.) und Niko Eschrich (1. v. l.) (Bildrechte: Albrecht Kliem)



