Naturkatastrophen: Blizzards
Eisig, stürmisch und bedrohlich: Das sind Eigenschaften eines Blizzards – und um diese geht es auch in folgendem Artikel.
Grundinformationen Blizzards:
Blizzards treten hauptsächlich in Nordamerika auf und sind sehr starke Schneestürme. Nach einem Blizzard steht der Schnee manchmal einen Meter hoch, aber es gab auch schon Vorfälle mit bis zu 1,5 Metern Schnee. Diese Art von Naturkatastrophen dauert länger als drei Stunden, oft sogar auch mehrere Tage. Schneestürme zerstören meist viele Häuser und Autos, auch Menschen verlieren ihre Leben. Ein Blizzard entsteht durch die Kombination von kalten und feuchten Luftmassen, die sich gegenseitig anheben und die Sichtweite aufgrund des Schneetreibens auf 400 Meter reduzieren. Die Winde müssen stark genug sein, um den Schnee aufzuwirbeln und die Sichtweite mindestens drei Stunden lang auf weniger als eine Viertelmeile zu reduzieren. Wenn diese Bedingungen zusammenkommen, kann sich ein Blizzard bilden, der eine Winterlandschaft schafft, die sowohl schön als auch bedrohlich sein kann. Ein Blizzard ist extrem gefährlich, da er starke Schneefälle, heftige Winde, eingeschränkte Sicht und eisige Temperaturen kombiniert, was zu lebensbedrohlichen Bedingungen führen kann.
Einer der größten Blizzards der Vereinigten Staaten:
Einer der größten Blizzards der vereinigten Staaten fand vom 11. – 14. März 1888 statt. Er wird auch „der große weiße Hurrikan“ genannt. Es starben ca. 400 Menschen, allein 100 in New York City. Ungefähr 200 Schiffe gingen vor der Küste zu Grund, dadurch starben 100 Seeleute. Dieser Sturm erreichte ca. 77km/h Windgeschwindigkeit. Die Schneeverwehungen waren bis zu 15 Meter hoch. Überall an der Ostküste gab es Schneehöhen von bis zu 1,30 m Höhe. Tagelang war die Infrastruktur nicht einsetzbar, wodurch New York City, Philadelphia, Baltimore, Boston und Washington isoliert waren.



