Die archäologische Staatssammlung München

Die archäologische Staatssammlung München ist eines von 45 für den europäischen Museumspreis nominierten Museen, was ein Grund für uns ist, über sie zu berichten. Sie wurde am 14. Oktober 1885 eröffnet und ist das zentrale bayerische Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte. Sie sammelt und präsentiert Hinterlassenschaften von Menschen im süddeutschen Raum, von der Altsteinzeit über die vorrömische und römische Zeit bis zum frühen Mittelalter. Es gibt auch eine eigene Abteilung „Mittelmeergebiet und Orient“, in der die Einbindung Bayerns in die Vor- und Frühgeschichte Mitteleuropas aufgezeigt wird.  Das Museum besitzt heute rund 20 Mio. archäologische Funde, von denen momentan aber „nur“ 15 000 in der neuen Dauerausstellung auf 1200 m2 ausgestellt sind, und von 250 000 Jahren Menschheitsgeschichte erzählen. Die Exponate bieten einen Blick auf alltägliche Dinge wie Kommunikation, Religion, Kunst und Technologie, Wirtschaft und Handel, aber auch auf grundlegendere Themen wie Macht und Identität. Außerdem sind der archäologischen Staatssammlung acht Zweigmuseen zugeordnet, z.B. die Burg Grünwald oder das Manching Kelten- und Römermuseum, die über ganz Bayern verteilt sind. Die archäologische Staatssammlung ist in die Bereiche Vorgeschichte, Römerzeit, Mittelalter, Neuzeit, Außerbayerische Funde und Numismatik (Münzkunde) unterteilt. Ein Besuch lohnt sich außerdem, weil er für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren umsonst ist.

zum Bild: der Haupteingang zur Staatssammlung

Quellen: Wikipedia, Website der Archäologischen Staatssammlung