Das Smartphone – riskante Unterhaltung
Rund 75% der 10-12-Jährigen, 90% der 13-15-Jährigen und 95% der Älteren besitzen ein Handy. Durchschnittlich haben sie eine Bildschirmzeit von zwei bis viereinhalb Stunden täglich und nutzen ihr Smartphone für Textnachrichten (90 Prozent), um Musik, Hörspiele oder Podcasts zu hören (89 Prozent), um Fotos oder Videos aufzunehmen (82 Prozent), um auf dem Smartphone zu spielen (81 Prozent) oder zum Telefonieren (79 Prozent).
Die digitale Welt hat natürlich einige Vorteile, wie zum Beispiel schnellere Kommunikation, besser Informationsverbreitung oder Unterhaltung.
Es gibt allerdings auch Nachteile – und zwar physisch und psychisch. Wenn man zu lang auf sein Handy schaut kann man Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen bekommen, auch Schlafstörungen und trockene Augen können durch Smartphonenutzung begründet sein. Alle bekannten sozialen Netzwerke haben Algorithmen, das sind Systeme, die dir immer wieder Videos zeigen, die dir gefallen könnten. Durch das besteht ein Suchtpotential und die Gefahr, sich selbst abzuschotten und nur noch online zu Interagieren. Unter solch einem Verhalten leidet die psychische Gesundheit und das Risiko für Depressionen und Angstzustände steigt.
Um weniger Zeit am Handy zu verbringen, kann man beispielsweise Pushnachrichten und Lesebestätigungen ausschalten sowie feste bildschirmfreie Zeiten und Orte festlegen.


