Autorenlesung in der Oberstufe: Rebekka Frank liest aus ihrem Roman Stromlinien

Einen kulturellen Höhepunkt konnten die Schülerinnen und Schüler der Q12 und Q13 im Januar genießen: Die Autorin Rebekka Frank kam an unsere Schule, um in zwei Durchläufen aus ihrem Roman Stromlinien vorzulesen.

Wie besonders es ist, eine Lesung in der eigenen Schule geboten zu bekommen, konnte man allein an der Stimmung festmachen: Jeweils 90 Minuten lang herrschte in der Turnhalle volle Konzentration und Aufmerksamkeit für die Autorin. Rebekka Frank las nicht nur aus dem Buch, sondern nahm uns zwischen den Kapiteln immer wieder mit in ihr literarisches Schaffen, indem sie von der gesamten Genese ihres Buches erzählte: von der Ideenfindung über die Recherche zu historischen Ereignissen und Fakten bis zum Schreibprozess selbst. Was diese Lesung zu einem echten Höhepunkt des Schullebens machte, war jedoch nicht nur der Vortrag selbst. Der zweite Teil gehörte den Fragen der Q12 und Q13 – und davon gab es reichlich! Ausführlich und auf Augenhöhe beantwortete die Autorin die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Auch im Nachgang wurde sich innerhalb der Schulfamilie noch viele über die Lesung ausgetauscht.  Dabei entfaltete sich genau jene Kraft, die das Wesen der Literatur ausmacht: das Ergründen neuer Perspektiven, der offene Austausch und das gemeinsame Erleben ästhetischer Bildung.

Und was sagt die Autorin? Rebekka Frank teilte den Tag mit ihren Followern auf Instagram und berichtete unter anderem: „Es waren zwei super entspannte Doppelstunden und am Ende wurden die spannendsten und klügsten Fragen, die ich nach einer Lesung je bekommen habe, gestellt.“